Eine neue Studie zeigt, wie kritisch die Deutschen den Wohnungsmarkt einschätzen. Außerdem machen die Zahlen deutlich, welche Rolle sie dem Staat dabei zuschreiben, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ohne private Akteure weiter zu regulieren.
Laut der repräsentativen Studie im Auftrag von immowelt sieht die Mehrheit der Befragten ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, vor allem bei Sozialwohnungen und für Normalverdiener bezahlbarem Wohnraum. Entsprechend klar fallen die Erwartungen an die Politik aus. Gefordert werden eine stärkere Förderung von Wohneigentum, ein Ausbau des sozialen Wohnungsbaus sowie gezielte Unterstützung für Familien und junge Menschen. Auch die Bekämpfung von Leerstand und die Umnutzung von Gewerbeflächen finden breite Zustimmung. Zusätzliche Eingriffe in bestehende Wohnverhältnisse stoßen hingegen auf wenig Rückhalt.
Auffällig ist zudem, dass private Vermieter von einer großen Mehrheit nicht als Treiber des Mangels gesehen werden.
Quelle: Immowelt.de
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