Trotz teilweise gesunkener Energiepreise müssen sich viele Haushalte bei der Wärmeabrechnung für 2025 auf spürbar höhere Heizkosten einstellen.
Kalte Wintermonate, gestiegene Gaspreise und regionale Unterschiede schwächen die erhoffte Entlastung deutlich ab. Berechnungen des Vergleichsportals Verivox und des Energiedienstleisters Techem zeigen, dass insbesondere ein höherer Heizbedarf die Kosten treibt.
Ein Musterhaushalt mit Gasheizung zahlt demnach rund 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Ursache sind ein kalter Februar sowie ein Kälteeinbruch im November. Auch Haushalte mit Ölheizung müssen mehr bezahlen, der Anstieg fällt mit etwa vier Prozent jedoch geringer aus, da Heizöl günstiger geworden ist. Techem rechnet insgesamt mit einem durchschnittlichen Kostenplus von 8,6 Prozent gegenüber 2024.
Besonders stark steigen die Heizkosten bei Fernwärme, zudem zeigen sich deutliche regionale Unterschiede.
Quelle: NTV.de
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